Datenschutz wird wichtiger

Cloud-Computing

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Cloud-Computing liegt im Trend. Nach dem Cloud Monitor 2020 von BITKOM und KPMG nutzen bereits 72 Prozent der über 500 befragten Unternehmen Cloud-Services für Software und Datenspeicherung. 19 Prozent sind in der Planung. Als ein Kernproblem stufen die Entscheider nach wie vor die Datensicherheit ein.

Vorteile von Cloud-Services

  • Kosten: Die Speicherkapazität und Lizenzen kann je nach Bedarf dazu gebucht oder gekündigt werden. Zudem fallen Kosten für eine eigene Serverinfrastruktur (Hardware, Software, Wartung) weg.
  • Qualität: Die Cloud-Anbieter sorgen immer für den aktuellen Stand der Technik und Softwareversionen. Das ist bequem und spart Zeit.
  • IT-Sicherheit: Die Cloud-Anbieter haben auch mehr Geld und Erfahrungen, um die Systeme z. B. vor Hackern zu schützen.

Datensicherheit

Die Achillesferse der Cloud-Services ist aus Sicht vieler deutscher Unternehmen nach wie vor die Datensicherheit, vor allem wenn US-Anbieter genutzt werden, die ihre Server in den USA stehen haben. Bei Dropbox, Microsoft, Amazon & Co. ist das gut möglich. Die US-Behörden und Geheimdienste (z. B. NSA) haben dann die Möglichkeit, Dateneinsicht zu verlangen. Nach dem US CLOUD Act von 2018 müssen EU-Tochtergesellschaften von US-Cloud-Anbietern sogar Daten herausgeben, die auf deren EU-Servern liegen. US-Recht kollidiert hier mit den EU-Datenschutzbestimmungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Rechtslage entwickelt. Einigen Konzernen wie Deutsche Bahn, Deutsche Bank und VW scheint es egal zu sein. Sie arbeiten fleißig mit Amazon, Microsoft und Google.

Eigene Cloud

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen: Richten Sie sich beim regionalen Hoster Ihres Vertrauens ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) ein. Es stellt eine sichere Verbindung zwischen zwei oder mehreren Rechnern her – in einer sogenannten DMZ (Demilitarized Zone) – mit sicherheitstechnisch kontrollierten Zugriffsmöglichkeiten auf die daran angeschlossenen Server. Die in der DMZ aufgestellten Systeme werden durch eine oder mehrere Firewalls gegen andere Netze (z.B. Internet, LAN) abgeschirmt. Diese Trennung erlaubt Ihnen den Zugriff auf öffentlich erreichbare Dienste (z.B. E-Mail, www o. ä.) und schützt gleichzeitig Ihr internes Netz vor unberechtigten Zugriffen von außen.

Flexibel mit Offline-Dateien

Wem schon einmal der Zugriff auf wichtige Daten verwehrt wurde, weil sein Laptop nicht mit dem Netzwerk verbunden war, weiß Offline-Dateien zu schätzen. Mit Ihnen sind der Zugriff auf und die Bearbeitung von Kopien der Netzwerkdateien auch dann möglich, wenn für den Computer keine Netzwerkverbindung besteht. Bei der nächsten Wiederherstellung der Verbindung werden die Offline-Dateien von Windows automatisch mit den ursprünglichen Dateien im Netzwerk synchronisiert. Mit Offline-Dateien können Sie den Vorteil der zentralen sicheren Datenhaltung an einem Ort mit der Möglichkeit flexibler Bearbeitung verbinden.

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